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Offener Brief des 1. Vorsitzenden

SKV-Eglosheim e.V.
 

Liebe SKVler, liebe Vereinskameradinnen- und Vereinskameraden, liebe Eglosheimer,

es ist hinreichend bekannt, dass auch der SKV seinen kompletten Sport- und Kulturbetrieb einstellen musste und auch eingestellt hat.
Die Vereinsgaststätte musste schließen.

Dass diese Maßnahmen der Lage entsprechend notwendig und vernünftig sind, braucht nicht diskutiert zu werden. Das heißt jedoch nicht, dass alle Tätigkeiten und Aufgaben hinter den Kulissen eingestellt worden sind. Das heißt auch nicht, dass in dieser Zeit sämtliche finanzielle Verpflichtungen ruhen oder verschoben sind.

Verwaltungsaufgaben müssen nach wie vor erledigt werden. Das Geschäftszimmer ist nach wie vor erreichbar unter der Telefonnummer 07141/31727 (Anrufbeantworter) und unter der E-Mail-Adresse: skv-eglosheim@t-online.de.
Kosten für Versicherungen, Steuern und Abgaben, Lohnfortzahlungen und insbesondere Abschläge für Energie und Wasser müssen weiterhin geleistet werden.

Darüberhinaus stehen wichtige unaufschiebbare Reparaturen im Vereinsheim an, die den Verein im hohen vierstelligen Bereich belasten werden.

Selbstverständlich hat der Verein gewisse Rücklagen im gesetzlich erlaubten Rahmen. Diese werden jedoch vorrangig zum Ausgleich der weggebrochenen Pacht- und Mieteinnahmen verwendet werden müssen.

All das ist wichtig und erforderlich, um den Spiel- und Kulturbetrieb nach dieser leidigen Krise wieder reibungslos aufnehmen zu können.

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Vereinsmitglieder erbost darüber sind, dass nach den finanziellen Belastungen, die die Krise bei Vielen mit sich bringt, nun auch noch der Verein seine Beiträge einzieht (ohne die beschlossenen Beitragserhöhungen).

Keinerlei Verständnis habe ich für das, was in den letzten Tagen auf die Beschäftigen in der Geschäftsstelle und die Verantwortlichen des Vereins eingebrochen ist.
Beleidigungen und Beschimpfungen der übelsten Art bis hin zu Bedrohungen, gingen in einer Anzahl ein, die erschreckend ist.

Ich selbst gehe nur noch ans Telefon wenn ich sehe, wer anruft.
Auch ich lasse mich nicht gerne als "A-loch oder Penner" bezeichnen.

Der SKV lässt niemanden hängen, d.h. weder Kinder noch Jugendliche oder auch Erwachsene müssen den Verein verlassen, nur weil eine finanzielle Schieflage vorliegt. Ein Anruf oder ein Schreiben in einer Art und Weise, wie es für zivilisierte Menschen üblich sein muss genügt, um eine Lösung zu finden.

Ein Verein ist eine Solidargemeinschaft. Darauf legt der SKV großen Wert.

Wenn Kritik an unserer Verfahrensweise geübt wird, bedenken sie bitte, dass der Verein für jeden aktiv Tätigen ein mehrfaches des Vereinsbeitrages, je nach Sparte bis zum Zehnfachen, drauflegen muss, damit ein aktiver Sport- und Kulturbetrieb überhaupt möglich ist.

Wir alle wünschen uns, dass diese Krise möglichst schnell vorbei ist, damit auch der SKV seinem sozialen Auftrag wieder in vollem Umfang gerecht werden kann.

Vielen Dank und bleiben sie gesund !

Gerhard Uhl
1. Vorsitzender

Hier gibt es den ganzen Text als PDF-Format.

 
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